Online-Shopping – Eine Frage des Vertrauens

01.10.2015

Im Zeitalter von Social Media und Co. verlassen sich Online-Shopper weiterhin darauf, was Shops über sich selbst in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen und sichtbaren Zertifikaten schreiben.

Rund 57 Prozent der Online-Shopper erachten einen Online-Shop als sicher, wenn ein Impressum mit einer Anschrift und einer Telefonnummer angegeben ist – zu diesem Ergebnis kommt eine kürzlich durchgeführte Umfrage von billiger.de. Der am 01. Oktober startende European Cyber Security Month (ECSM) zeigt, dass beim Thema Sicherheit im Internet noch Aufklärungsbedarf besteht – auch beim Online-Shopping.

So achten 38 Prozent der Befragten darauf, ob die Allgemeinen Geschäftsbedingungen in Ordnung sind. Inwiefern Laien das überhaupt beurteilen können, bleibt jedoch offen. Vielmehr ist anzunehmen, dass alleine die Möglichkeit, die Allgemeinen Geschäftsbedingungen an prominenter Stelle einzusehen, bereits Vertrauen erzeugt. Nach den Kriterien für einen sicher erscheinenden Shop gefragt, haben die Teilnehmer an dritter Stelle Zertifikate genannt, die auf der Webseite zu sehen sind (34 Prozent). Die Embleme geben Orientierung und ein Gefühl der Sicherheit. Das können Online-Shops positiv für sich nutzen, indem sie ihre Zertifikate so auf der Webseite platzieren, dass Kunden sie schnell wahrnehmen.

Auch wenn die Sicherheit eines Shops bei den wichtigsten Auswahlkriterien mit größerem Abstand auf dem vierten Platz rangiert, ist die „gefühlte“ Sicherheit ein nicht zu unterschätzender Faktor. Immerhin 27 Prozent geben an, in keinem Shop einzukaufen, der nicht seriös wirkt. „Online-Shops sollten es ihren Kunden leicht machen, sie als seriöse Anbieter zu erkennen. Die richtigen Signale an der richtigen Stelle entscheiden darüber, ob der Kunde dem Shop vertraut – und bei ihm einkauft oder weiterklickt. Ein vollständiges Impressum ist hier ebenso wichtig wie ein aufgeräumter Eindruck, der sich auch in einer geprüften Rechtschreibung zeigt “, so Lorenz Petersen, Geschäftsführer der solute GmbH, Betreiberin von billiger.de. Dagegen ist der Verweis auf vertrauenswürdige Partner weniger relevant als vermutet: Nur etwa 18 Prozent der Befragten berücksichtigen dies bei der Frage nach der Sicherheit eines Shops.

Die vom Preisvergleichsportal billiger.de im August 2015 durchgeführte Umfrage zur Zukunft des Shoppings mit mehr als 2.000 Teilnehmern gibt Einblicke in die aktuellen Trends und das Verhalten der deutschen Online-Shopper.

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Über billiger.de

billiger.de von der Karlsruher solute GmbH gehört zu den führenden Verbraucherportalen rund um Preis- und Produktvergleiche in Deutschland. Monatlich nutzen die Webseite 2,40 Millionen Personen (Unique User lt. AGOF September 2016). Im Angebot sind gut 50 Millionen Preise zu mehr als 2 Millionen Produkten. Das Portal möchte den Verbrauchern einen möglichst umfangreichen Überblick der Online-Shop-Angebote in Deutschland bieten. Aktuell sind bis zu 22.500 Shops eingebunden. Darin sind auch Market-Places von bekannten Shop-In-Shop-Lösungen enthalten. Für billiger.de arbeiten 191 Mitarbeiter.

Auf billiger.de können Verbraucher in ungefähr 5.000 unterschiedlichen Produktgruppen recherchieren. Zu den am meisten über das Portal gefunden und dann im Partnershop gekauften Produkten gehören: Handys ohne Vertrag, Arzneimittel, LCD-Fernseher, Damendüfte, Notebooks, Tablet PCs, Herrendüfte, Kühl-Gefrierkombinationen, Handys mit Vertrag, Tintenpatronen, Klassische Betten, Gartenhäuser, Beleuchtungs-Mittel (Deckenlampen), Hundefutter, Herren-Sneaker, Sommerreifen, Möbel oder Grills.



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