Ladenbesitzer setzt Preisvergleicher auf die Straße - so geht’s aber nicht!

25.05.2010

Die Smartphone-Apps für mobile Preisvergleiche von billiger.de ermöglichen es einem Käufer, sich jederzeit und überall über die günstigsten Anbieter seines Wunschproduktes zu informieren. Eine praktische Sache – was aber, wenn man beim preisbewussten Shopping plötzlich rüde unterbrochen und unter Androhung polizeilicher Gewalt des Ladens verwiesen wird?

Im stationären Handel sind Preisvergleicher anscheinend ungern gesehen, wie ein aktueller Vorfall verdeutlicht. Manch ein Ladenbesitzer schießt übereifrig über das Ziel hinaus - übertrieben und ohne gesetzliche Grundlage. "Wenn ein Kunde wegen des Scannens eines Barcodes, mit dem dann per App der Preisvergleich im Internet abgerufen werden kann, festgehalten und zur Löschung des 'Fotos' genötigt wird, dann ist das rechtswidrig. Ladenbesitzer haben nicht das Recht, unbescholtene Kunden aus dem Laden zu werfen oder gar ärgere Maßnahmen einzuleiten, nur weil dieser ein Produkt scannt um damit - später oder sofort - den Preis zu vergleichen", so Lars Bauer, CEO von billiger.de.

Jeder Verbraucher hat das Recht - auch direkt vor Ort in einem Geschäft - den Preis eines Produktes zu prüfen, um sich dann für den günstigsten Anbieter zu entscheiden. Natürlich dürfen sie dazu alle verfügbaren Informationen nutzen. Darunter fällt nicht nur der Produktname, auch der EAN-Code, der ein Produkt eindeutig identifiziert, kann dafür herangezogen werden. Da kein grundsätzliches Fotografier- oder Scan-Verbot im stationären Handel existiert, dürfen Preisbewusste mit ihrem Handy Barcodes scannen und diesen dann bei der Online-Recherche verwenden. Der Ladenbesitzer darf dies nicht verbieten - lediglich das Fotografieren in seinem Geschäft kann er mit ausdrücklichen Verboten untersagen.

Er ist also nicht berechtigt, Kunden festzuhalten, ihr Handy zu beschlagnahmen, Fotos löschen zu lassen, den Personalausweis zu verlangen, zu kopieren, oder die Taschen des Kunden zu durchsuchen. Mehr Informationen und Verhaltenstipps bietet billiger.de unter

https://www.billiger.de/service/mobile_rechtlichetipps

 
 

Über billiger.de

billiger.de von der Karlsruher solute GmbH gehört zu den führenden Verbraucherportalen rund um Preis- und Produktvergleiche in Deutschland. Monatlich nutzen die Webseite 2,40 Millionen Personen (Unique User lt. AGOF September 2016). Im Angebot sind gut 50 Millionen Preise zu mehr als 2 Millionen Produkten. Das Portal möchte den Verbrauchern einen möglichst umfangreichen Überblick der Online-Shop-Angebote in Deutschland bieten. Aktuell sind bis zu 22.500 Shops eingebunden. Darin sind auch Market-Places von bekannten Shop-In-Shop-Lösungen enthalten. Für billiger.de arbeiten 191 Mitarbeiter.

Auf billiger.de können Verbraucher in ungefähr 5.000 unterschiedlichen Produktgruppen recherchieren. Zu den am meisten über das Portal gefunden und dann im Partnershop gekauften Produkten gehören: Handys ohne Vertrag, Arzneimittel, LCD-Fernseher, Damendüfte, Notebooks, Tablet PCs, Herrendüfte, Kühl-Gefrierkombinationen, Handys mit Vertrag, Tintenpatronen, Klassische Betten, Gartenhäuser, Beleuchtungs-Mittel (Deckenlampen), Hundefutter, Herren-Sneaker, Sommerreifen, Möbel oder Grills.



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